
Worauf es beim Start der Heizsaison in den eigenen vier Wänden wirklich ankommt und wie viel am Tag
Dicker Pulli und Wollsocken an – oder doch das erste Mal die Heizung aufdrehen? In vielen Wohnungen wird es mit den fallenden Außentemperaturen bereits merklich kühl. Hohe Energiepreise halten jedoch viele Mieter und Hausbesitzer davon ab, mit dem Heizen zu beginnen. Aber wie lange ist das sinnvoll? Fragen und Antworten zum Thema:
Wie viel lässt sich mit jedem Tag ohne Heizen sparen?
Nach Berechnungen des Vergleichsportals Verivox können Haushalte je nach Heizart und Witterung derzeit täglich bis zu 9 Euro an Heizkosten sparen. Am größten ist das Sparpotenzial bei einer Ölheizung. Wer in einem Einfamilienhaus wohnt und die Heizung im Oktober noch ausgeschaltet lässt, kann je nach Witterung rund 6 bis 9 Euro pro Tag an Heizkosten einsparen. Über den gesamten Oktober ergibt sich daraus ein mögliches Sparpotenzial von rund 246 Euro.
Bei einer Gasheizung können Haushalte rund 5 bis 7 Euro pro Tag sparen. Für den gesamten Oktober entspricht das einer möglichen Ersparnis von rund 177 Euro.
Bei einer Wärmepumpe fällt die mögliche Ersparnis geringer aus. Hier können je nach Witterung rund 3 bis 4 Euro pro Tag eingespart werden. Über den gesamten Oktober sind es rund 113 Euro.
Die Berechnung basiert auf einem Musterhaushalt in einem freistehenden Einfamilienhaus mit 180 Quadratmetern Wohnfläche, Energieeffizienzklasse D und einem jährlichen Gasverbrauch von 20.000 kWh (Basisjahr 2011). Daraus wurde der entsprechende Energiebedarf für eine Ölheizung und eine Wärmepumpe abgeleitet.

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